Die Weltwirtschaftskrise der 30ger Jahre war eine wichtige Zeit für die Österreichische Schule; bei weltweiter hoher und anhaltender Arbeitslosigkeit waren politisch durchsetzbare Lösungen von entscheidender Bedeutung. Mit ihrer monetären Konjunkturtheorie waren Mises und Hayek schon früher als andere in der Lage vor dem Börsenkrach von 1929 zu warnen und erklärten die Krise, als eine natürliche Reaktion freier Märkte auf die politisch bedingten Interventionen der Regierungen in die Wirtschaft. Diese Analyse konnnte mit Keynes’ populären Ideen des “deficit spending” und grosser öffentlicher Investitionen nicht konkurrieren.


Während die „Keynesianische Revolution“ weltweit dominierte, arbeiteten Mises oder Leo Schönfeld-Illy und die 4te Generation unberirrt an ihren Theorien weiter.